Bibelgrundkurs auf Salomo.net

9.5 Die Auferstehung

Die Bibel lehrt, dass die Christen von den Toten auferweckt werden, um mit Gott ewiges Leben zu haben.

Die Garantie in Christus

Die Auferstehung des Leibes ist das letzte Ziel unserer Rettung - ein übernatürliches Ereignis, das mit Christi Wiederkunft zusammenfällt.

Diese Auferstehung ist das Erbe eines jeden Christen, und sie hat ihr Muster in Jesus selbst. Die Bibel nennt Christi Auferstehung die erste Garbe einer großen Ernte, zu der alle Christen eingesammelt werden. Das ist gemeint, wenn die Bibel von „Erstfrucht" spricht. Die Auferstehung Christi garantiert dieses Ereignis.

Veranschaulichung in der Natur

In seinem ersten Brief an die Christen in Korinth gibt Paulus anschauliche Vergleiche, die die Erwartung der leiblichen Auferstehung erhellen.

Dem Einwand, die Auferstehung sei unmöglich, entgegnet er, indem er auf das Wunder von Aussaat und Ernte hinweist: ein kleines Samenkorn verwandelt sich in eine Pflanze. Die Auferstehung bedeutet nicht eine bloß schattenhafte Existenz der Seele, sondern einen verherrlichten und verwandelten Leib.

Das Ergebnis: ewiges Leben

Der Auferstehungsleib ist für eine von unserer irdischen Existenz gänzlich verschiedene Umgebung gedacht. Er wird als geistlicher Leib auferweckt zu einem Leben in der Gegenwart Gottes. Die Gläubigen werden dort ein Leben kennen lernen, das nicht durch die Konsequenzen des Sündenfalls eingeschränkt ist.

Von der Erniedrigung zur Herrlichkeit

Die Bibel versichert den Christen, dass sie beim Wiedersehen mit Christus einen Leib haben werden wie er. Wie der auferstandene Leib aussieht, wird uns nicht in allen Einzelheiten geschildert, außer dass der Leib des Gläubigen im Tod hässlich und schwach ist und dass er in der Auferstehung wunderbare Schönheit und Kraft besitzt.

Vielleicht wird uns der Auferstehungsleib deshalb nur unvollständig geschildert, weil in jenem neuen Leben das ganze Interesse auf Christus selbst gerichtet sein wird und nicht auf zweitrangige Einzelheiten. Er wird ganz im Mittelpunkt stehen. Und das ist es, was wirklich zählt.

Vom Natürlichen zum Geistlichen

Wenn er stirbt, hat der Leib des Gläubigen stoffliche Natur; in der Auferstehung ist er geistlich. Nach dem Muster des auferstandenen Leibes Christi hat dieser Leib außergewöhnliche Kräfte.

Zwar wird der neue Leib in Kontinuität sein zum alten Leib (und es wird angedeutet, dass wir uns im nächsten Leben erkennen werden); und doch ist er einer völlig neuen Dimension angepasst.

Von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit

Jede Erinnerung an Tod, Krankheit und Verwesung wird von den neuen Körpern des Volkes Gottes getilgt sein. Der Apostel Paulus scheint anzudeuten, dass diejenigen Gläubigen, die vor der Wiederkunft sterben, jetzt noch auf ihre Auferstehung warten und zur Zeit, obwohl ganz bei Christus, ohne Körper sind. Bei der Ankunft Christi werden sie wie die Lebenden zum ewigen Leben erweckt.

Hinweis

Die Christen hoffen nicht auf eine Flucht aus dem Körper, sondern darauf, in einem neuen Leibe aufzuerstehen und dann das Leben zu leben, das Gott immer für uns gewollt hat.

Bibelstudium

Denkanstöße

  1. Lies 1. Korinther 15, 20-28. Welchen Einfluß hat Christi Auferstehung auf die Zukunft? Wie sollen wir die Niederlage des Todes verstehen? Wie spiegelt sich dieses Vertrauen im Leben der Christen heute?
  2. Welchen praktischen Unterschied bedeutet der christliche Glaube für Menschen im Angesicht des Todes'.'
  3. Betrachte Hesekiel 37, 1-14, einen alttestamentlichen Text, der über die Auferstehung spricht. Denke über Situationen nach die diese Verwandlung brauchen, und bete für sie.
  4. Weil Christus auferstanden ist, werden auch wir von den Toten auferstehen. Welche zusätzliche Bedeutung gewinnt die Ostergeschichte dadurch für dich?

 

>>Zurück zum Inhaltsverzeichnis