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9.4 Das Gericht

Das Endgericht wird der Höhepunkt der Weltgeschichte sein. Es wird die Ungerechtigkeiten der Geschichte korrigieren, die Entscheidungen der einzelnen Menschen unterstreichen, die Gerechtigkeit Gottes und den Sieg Jesu erweisen.

Der gerechte Gott

Das Endgericht ist ein reales Ereignis der Zukunft, das bei der Wiederkunft Christi stattfinden wird. Die Bibel hält es für unausweichlich- so unausweichlich wie den Tod.

Im Gericht wird das Gleichgewicht wahrer Gerechtigkeit für immer hergestellt. Wer unter das Gericht fällt, wird keine Entschuldigung mehr haben - denn es wird jedem offenbar sein, dass Gottes Urteil vollkommen gerecht und angemessen ist.

Christus ist der Herr

Das Gericht bedeutet das Ende der Weltgeschichte und das Ende des Streites zwischen Gut und Böse. Jede Macht, die gegen Gott gestanden hat, wird Christus unter die Füße getan, und jede Zunge wird bekennen, dass er der Herr ist.

Im Gericht wird Jesus Christus von seinem Volk gerühmt und verherrlicht werden, wie es ihm zusteht, denn er hat sie von der ganzen Erde um sich versammelt. Ihre Sünden werden ihnen nicht angerechnet werden, denn in seinem Tod am Kreuz hat er ihre Strafe bereits auf sich genommen.

Die Christen werden nach ihrem Dienst gefragt

Kein Christ wird nach den von ihm begangenen Sünden gerichtet; doch die Bibel lehrt, dass das Volk Christi nach der Qualität seines Dienstes beurteilt werden wird.

Kein Christ wird verlorengehen. Doch der Tag des Herrn wird unsere Werke ans Licht bringen; sie werden auf ihren Wert geschätzt.

Die Gläubigen sind daher aufgefordert, ihrem wiederkommenden Herrn in ihrem Lebenswandel heute zu gefallen.

Die Ungehorsamen werden wegen ihres Unglaubens abgewiesen

Grundlage des Gerichts ist die Antwort jedes Menschen auf das von Gott geschenkte Licht. Die Ablehnung des Lichtes Jesu wird im Neuen Testament als die große Sünde bezeichnet. Der Glaube an Jesus Christus ist nach Jesu eigener Aussage die erste Lebensnotwendigkeit.

Die Trennung von Gott, zu der die Ungläubigen verdammt werden, ist daher nichts anderes als ein Unterstreichen ihrer eigenen Entscheidung gegenüber der Offenbarung Gottes.

Der Satan wird auf ewig vernichtet

Der Satan ist nicht allmächtig. Das Buch der Offenbarung zeigt, dass er zwar auf mancherlei Weise sehr aktiv ist, doch er hält nicht das Zentrum besetzt - denn Gott verlässt seinen Thron nicht.

So wird das Gericht den Sieg des Kreuzes vollenden. Satan und seine Verbündeten werden von Gott gestürzt und vernichtet.

Hinweis

In unserer weichen und nachgiebigen Gesellschaft ist das Gericht kein populäres Thema. Doch es muss festgehalten werden, dass der einzelne sich durch seine Entscheidung selbst das Urteil spricht.

Bibelstudium

Denkanstöße

  1. Lies Matthäus 25, 1-13. Was ist die Hauptaussage dieses Gleichnisses? Vergleiche die beiden Gruppen. Was können wir aus diesem Text über die Endzeit und unsere Entscheidungen im Leben Jemen`
  2. Am Ende werden Gut und Böse getrennt werden. Wird die Weltheute besser oder schlechter? Vergleiche deine Überlegungen mit Matthäus 13,24-30.
  3. Was können die Christen aus 1. Korinther 3, 12-15 über ihre Verantwortung und ihre Möglichkeiten Jemen?
  4. Was sagt uns die Lehre Christi vom Gericht über die Natur des Menschen?

 

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