Bibelgrundkurs auf Salomo.net
Das Leben, Zeugnis und der Bestand der Kirche hängen ganz von ihrer Beziehung zu Jesus Christus, ihrem Erbauer und Beschützer, ab.
Der Tod Christi hat nicht nur für den einzelnen Bedeutung, sondern auch für das Volk Gottes, die Kirche. Vor seiner Geburt wurde Maria verkündigt, dass er sein Volk aus seinen Sünden erretten würde.
Als Jesus beim letzten Abendmahl den Kelch nahm und ihn seinen Jüngern gab, wurde damit deutlich, dass er ein neues „Israel", ein neues Volk Gottes ins Leben rief. Seitdem gedenkt die Kirche im Abendmahl an den Preis, den Christus bezahlt hat, um die Kirche zu gründen.
Jesus wollte keine neue Philosophie ins Leben rufen, sondern eine Gemeinschaft. Es gehört zu den Grundgedanken des frühchristlichen Denkens, dass Neubekehrte sofort der Gemeinschaft hinzugefügt werden; dass alle die Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn halten, auch miteinander in Beziehung stehen.
Die Kirche ist mehr als eine bloße Addition ihrer Glieder. Christus ist die Quelle ihres Lebens, und so werden die Gemeindeglieder das Leben Christi auf einzigartige Weise erfahren. Mit seinem Geist leitet er die Kirche, gibt Geistesgaben und schafft Einheit und Liebe.
Im Alten Testament erleben Menschen den Schutz Gottes, z. B. in der Geschichte der drei Männer im Feuerofen, von denen das Buch Daniel berichtet.
Auch im Neuen Testament wird uns berichtet, dass Gott sein Volk, die Kirche, beschützt. Er schützt die Kirche vor den Angriffen Satans und erhält sie trotz aller Feindschaft. Mehr noch- er gibt der Kirche Kraft, sogar selbst Angriffe gegen Satan zu starten. Die Kirche ist nicht in der Defensive- sie ist in der Offensive.
Einige der Propheten des Alten Testamentes hatten Israel als eine ihrem Manne untreue Frau dargestellt. Gottes Volk war seinem Bundesversprechen untreu geworden.
Nur durch Christus kann die Kirche im Neuen Testament wieder als treu und rein angesehen werden. In seinem Tod hat er die Kirche gereinigt, und er erhält ihre Heiligkeit. Am Ende wird Christus die Kirche als vollkommene, treue und reine Braut empfangen.
Christus tritt für uns als Friedensstifter ein. Er gibt uns Mut, zu wissen, dass Christus für uns gestorben ist und uns nun als Mensch im Himmel vor dem Vater vertritt.
Weil Christus für uns Fürsprache einlegt, sind uns zumindest drei Dinge garantiert. Erstens: durch seinen Tod ist uns vergeben. Zweitens, wir haben freien Zugang zu Gott, weil Christus im Himmel anwesend ist. Drittens: wir sind gegen eine Verurteilung für unsere Sünden gefeit, weil er uns verteidigt.
Jesus ermunterte seine Freunde, als er ihnen seinen Abschied ankündigte, keine Angst vor der Zukunft zu haben, da er ihnen eine Heimat vorbereite. Das zeigt uns die Liebe Christi für die Kirche und dass er sich nach Gemeinschaft mit denen sehnt, die an ihn glauben. Sein Werk wird erst dann vollendet sein, wenn die Kirche an dem Platz ist, den er für sie vorbereitet hat.
Weil Christus die Kirche liebt, hat er sein Leben für sie gegeben. Die Kirche ist aufgerufen, dasselbe zu tun- sich den Interessen ihres Herrn unterzuordnen und seinen Willen zu erfüllen.