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3.6 Die Auferstehung Jesu Christi

Die Bibel berichtet, dass Gott Christus von den Toten auferweckt hat. In der Auferstehung bestätigt Gott seinen Sohn als Retter der Welt. Das historische Ereignis der Auferstehung ist das Fundament des christlichen Glaubens.

Das Fundament des christlichen Glaubens

Durch die Auferstehung Jesu Christi ist das Christentum mehr als eine Philosophie oder eine Anleitung zu moralischem Verhalten. Es ist die gute Nachricht für alle Menschen.

In der Auferstehung hat Gott die Gottesbotschaft Christi besiegelt und den Stellenwert seines Todes unterstrichen. Die Auferstehung verwandelte die Jünger Jesu und sandte sie in die Welt hinaus, die Gute Nachricht zu verkündigen. Die Auferstehung ist der Angelpunkt des christlichen Glaubens.

Beweise und Zeugen

Wenn wir nach den Beweisen für die Auferstehung fragen, so stehen wir zuerst vor den Tatsachenbeweisen. Da ist zunächst das leere Grab, das nur noch die abgelegten Leichentücher enthält; außerdem das durchgängige Scheitern aller Erklärungen, die die Auferstehung leugnen. Weiter müssen wir die zahlreichen Berichte über die verschiedenen Erscheinungen des auferstandenen Jesus zur Kenntnis nehmen.

Schließlich gibt es noch die psychologischen Beweise. Da sind z. B. die verwandelten Jünger, die Glaubensstärke der Urgemeinde im Angesicht der Verfolgung und schließlich die Verlegung des christlichen Feiertages von Samstag auf Sonntag (nach jahrhunderte langer Sabbatfeier).

Das Versprechen des Sieges

Wäre Christus nicht aus dem Grabe erweckt worden, so wäre sein Tod Beweis genug für das Scheitern seiner Mission.

So gibt die Auferstehung dem gläubigen Christen die Sicherheit, dass er nicht vergeblich geglaubt hat.

Die Mission Jesu endete nicht in Scheitern, sondern im Triumph. Am Ende müssen alle Dinge, selbst der „letzte Feind", der Tod selbst, dem Sieg und der Herrschaft Jesu sich unterwerfen.

Die Kraft des christlichen Lebens

Für den Christen ist die Auferstehung Christi sehr viel mehr als ein Ereignis vergangener Geschichte. Sie spielt im gegenwärtigen christlichen Leben eine lebenswichtige Rolle und bestimmt die Einstellung, die Hoffnungen und Motive jedes Gläubigen.

Das Neue Testament lehrt uns, dass Christen bereit sein müssen, so zu werden, wie Christus in seinem Leben und seinem Tode war. Das heißt, wenn wir bereit sind, unserem Eigenwillen zu sterben (wie Jesus starb), werden wir befähigt, ein „neues Leben zu leben" (wie Jesus zu neuem Leben auferstand). Jeder Christ lebt aus derselben Kraft, mit der Gott Jesus von den Toten auferweckt hat.

Die Zusicherung ewigen Lebens

Christi Sieg über den Tod hat für die Trauernden und Verlassenen alles verändert. Dem Tod wurde seine Endgültigkeit genommen. Alle Sterbenden können nun wissen, dass Christus auch durch diese Erfahrung gegangen ist, und dass er auch sie hindurchführen wird zur Gemeinschaft mit ihm.

Weil Christi Leib von den Toten auferweckt wurde, hat der Christ die Garantie, dass auch er in der Ewigkeit zu unvergänglichem Leib voller Schönheit und Kraft auferstehen wird. Dieser neue Leib steht zwar in Beziehung zum alten, doch ist er ohne Schwäche und Verwesung.

Hinweis

Es ist wichtig, sich klar -zumachen, dass Jesus nie so triumphierend auferstanden wäre, wäre er nicht vorher bereit gewesen, sein Leben hinzugehen. Auch wir können das neue Leben aus Gottes Hand nur erhalten, wenn wir vorher die Kontrolle über unser eigenes Leben aufgeben.

Bibelstudium

Denkanstöße

  1. Betrachte 1. Korinther 15, 1-11. Worauf liegt die Betonung des Evangeliums, wie Paulus es predigt' Versuche die Beweise der Auferstehung zusammenzustellen, die Paulus hier aufführt, seine eigene Veränderung eingeschlossen.
  2. Welchen Einfluss hatte die Botschaft von Christi Auferstehung auf deine eigene Sicht vom Tod und der Zukunft?
  3. Welchen Körper hatte Jesus nach den zur Verfügung stehenden Beweisen, als er seinen Jüngern nach der Auferstehung erschien? Lies Lukas 24. 39--13.
  4. Betrachte Galater 2, 211. Was heißt das, praktisch gesehen ?

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